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Alt 14.08.2007, 21:20   #1 (permalink)
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Ausrufezeichen Vesateller verbündet euch!

Ein Hallo an Alle,

auch ich bin wie Viele hier im Forum Versatel ins Netz gegangen. Mein DSL2000 habe ich seit mitte Januar 2007 in ein neuen DSL16000 Vertrag gewandelt. Seitdem habe ich Probleme beim Einwählen, ständige Verbindungsabbrüche und meine Downloadgeschw. lag teilweise bei max. 146.7 KByte/Sek.
Heute sind immerhin 898KByte/Sek drin wobei ich an einem Abend ein bis fünf mal neu Verbinden muss. Aber kann man damit zufrieden sein? Ich erinnere mich an das erste Schreiben von Versatel:

Zitat:
Willkommen bei Vesatel - Auftragebestätigung für Flatrater 16000:

Wir freuen uns, ihnen heute ......
..
...Nach eingehender technischer Prüfung haben wir festgestellt, dass mit Ihrer Anschlussleitung die maximal zu erreichende Downstream-Bandbreite zwichen 16 MBit/s und bis zu 19 MBit/s betragen wird. ...
Super dachte ich, bis zu 19000Bit/s..... zurück in die Realität.

Ich möchte hier nicht über die Behebung oder Ursachen meiner Verbindungsprobleme reden, sondern über meine Ratlosigkeit und Verzweiflung wie ich nun mit Versatel umgehen soll.
Wo liegt die Grenze zwischen Erfüllung und Nichterfüllung des Vertrages. Sind 8000bit/s ausreichend zur Erfüllung? Ist der Satz wie oben im Zitat nicht annähern Bindend. Müsste nicht jedenfalls annähernd die "versprochene" Downloadrate erreicht werden?

Wie man schon vermuten kann, habe habe ich in den vielen Monaten einige Gespräch mit der Hotline geführt, habe zahlreiche E-Mails verschickt die ausser einer Ausnahme von Versatel nie beantwortet wurden. Mein Speicher meines Handy musste ich wöchentlich löschen, da Versatel zweimal am Tage eine SMS versendet hat mit dem Wortlaut "Zwichenstand Ihrer Störungsmeldung.. Ihr Versatelteam arbeitet an die Behebung Ihrer Störung...".
Telefonate und Besuche im Verastelshop wurden nur abgewunken: "Wir können leider nichts machen. Wir vermitteln nur Verträge. Bei Störungen müssen Sie sich an die Hotline wenden.."

Ich hatte mich entschlossen die Rechnungen von Versatel nicht mehr zu bezahlen. Die zweite Mahnung mit Drohung mein Anschluss stillzulegen und die Forderung an das Inkassobüro weiterzuleiten flatterte ins Haus.

Was nun? Bezahlen oder kein Internet und Telefon mehr???

Nun seid Ihr gefragt. Wie kann man Vorgehen. Postet Eure Erfahrungen. Welche Erfolge habt Ihr erlangt und wie war der Weg.

Es soll hier für alle ein Weg geöffnet und gezeigt werden, um endlich von Versatel ernst genommen zu werden. Wir sind die Kunden und müssen nicht alles hinnehmen.
__________________
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drkiller ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.08.2007, 11:54   #2 (permalink)
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Hallo,
ich hänge mich mal hier mit dran. Bin auch bei Versatel und will dort unbedingt weg. Habe seit November Telefon und Internetflat bei denen, leider habe ich ganz oft total Asufälle. Sprich es geht dann nichts mehr, kein Telefon und kein Internet. Habe mal in einem anderen Forum gelesen ( weiß aber leider nicht mehr wo) das Versatel ihren Pflichten nachkommt, wenn die Abbrüche nicht unter 94% fallen. Da wir aber im Juni 1,5 Wochen, im Juli 4 Tage und jetzt auch schon wieder keine Leitungen haben, denke ich doch wohl mal das man dort wegen Nichterfüllung des Vertrages kündigen kann.

Oder wie seht ihr das, hat vielleicht einer andere Infos dazu??

Vielen dank für dieses tolle Forum, denn bei dem "inoffiziellen" von Versatel bekommt man überhaupt keine Antwort oder nur Blödsinn.
cirkio ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.08.2007, 21:02   #3 (permalink)
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Idee

Hallo Pitland,

der Satz ist meiner Meinung auch eindeutig:

Solch ein Schreiben bekommt doch aber jeder von VT.

Zitat:
Nach eingehender technischer Prüfung haben wir festgestellt, dass mit Ihrer Anschlussleitung die maximal zu erreichende Downstream-Bandbreite zwichen 16 MBit/s und bis zu 19 MBit/s betragen wird.
Oder ist die Formulierung nur bei meinem Schreiben so?

Da ich kein Rechtsschutz besitze ist ein Gang zum Rechtsanwalt mir noch zu unsicher, bzw. könnte ich nur eine Kündigung für mich bewirken. Das Hauptproblem ist aber dadurch nicht behoben. Es muß erreicht werden, das die mindest Downloadgeschwindigkeit mit in den Verträgen angegeben werden muß, egal welcher Anbieter es ist. Für mich sind die Angaben "bis zu 16000Bit/s" nur Lockmittel. Stellt euch vor, ihr kauft ein Rennauto mit einer angegebenen Höchstgeschwindigkeit von 280 KM/h. Tatsächlich fährt das Auto aber nur 190 KM/H und nach einer Anfrage an den Händler erklärt er euch, das das nur eine theoretisch zu erreichenden Geschwindigkeit ist und zwar bergrunter, mit Rückenwind und ausgebauten Sitzen und und und. Jeder würde aufschreien. (OK, recht weit hergeholt dieses Beispiel).

Um auf das Thema zurückzukommen: Es muß eine Regelung geben. Meine Vorstellungen sind folgende:

1) Provider muß prüfen und angeben wie hoch die minimale und maximale Geschwindigkeit des Anschlusses sein wird und das natürlich vor Vertragsabschluss.

2)Liegt die Geschwindigkeit unter der minimalen Angabe, kann eine Störungsmeldung erfolgen (kostenlos). Als Beweismittel könnte ein Test bei Speedmeter oder vom Provider ausgesuchten anderen Seite dienen. (Da es aber auch schwarze Schafe gibt, ist natürlich ein zuverlässiger Test notwendig. Aber in der jetzigen Zeit mit der Technik die wir Heute besitzen muß dieses doch machbar sein.)

3)Kann die Geschwindigkeit vom Provider nicht über der minimalen Angabe gehoben werden, kann der Vertrag aufgehoben werden oder der Vertrag wird der Geschwindigkeit angepasst wenn der Kunde das möchte.

Ok alles nur Wunschdenken, aber wie es zur Zeit gehandhabt wird kann es nicht weiter gehen. Bei Verträgen muß vor Abschluß Klarheit herrschen und nicht erst drei Wochen später.

Übrigens habe ich die Rechnungen nun bezahlt, natürlich unter Vorbehalt.
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drkiller ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.08.2007, 10:14   #4 (permalink)
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Habe Heute erstmal ein Fax an Versatel geschickt und denen eine Frist von 24 Stunden gesetzt und wenn sie bis dahin nichts geschafft haben überreiche ich das mal meinem Anwalt, habe nämlich solangsam keinen Bock mehr darauf. Also wenn ich so meine Arbeit in der Firma erledigen würde wie Versatel die Kunden behandelt, dann wäre ich schon längst Arbeitslos und auf dem "inoffiziellen Board" steht das Versatel seinen Service "noch" besser machen möchte. Hallo???? Kriegen die überhaut noch was mit??

Mal schauen ob die sich darauf überhaupt melden und ob die Leitungen bis dahin wieder funzen. Heute Morgen war leider immer noch alles tot
cirkio ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.08.2007, 11:48   #5 (permalink)
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Hallo cirkio,

ich vermute, das Versatel sich nicht melden wird. So war es bei mir. Nur eine E-Mail wurden beantwortet und das auch nur mit einem standard Text
"Wir versuchen Ihre Störung schnellstmöglich zu beheben ...". Auf meine Fragen wurde garnicht eingegangen.

Übrigens was steht denn in Deiner Auftragsbestätigung über die zu erreichende Bandbreiten? (bitte den genauen Text posten).
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drkiller ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.08.2007, 12:09   #6 (permalink)
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Ich schaue zu hause mal nach und poste das dann morgen mal. Eher geht leider nicht, da ich ja nur auf der Arbeit in Inet gehen kann. Ich denke auch, dass die sich nicht darauf melden, aber man muß denen ja eine Frist geben, bevor man andere Schritte einleiten kann.

Aber ich meine bei mir steht ungefähr das selbe, nur das ich eine 6000er Leitung habe und keine 16000er sowie du.
cirkio ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.08.2007, 12:28   #7 (permalink)
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Hallo cirkio,

hat VT in deinem Fall die Störung bestätigt z.B. mit SMS auf deinem Handy. Ich habe täglich zwei bekommen mit dem Inhalt "Zwischenstand der Störung: Ihr Versatelteam arbeitet an der Behebung Ihrer Störung"?
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drkiller ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.08.2007, 12:40   #8 (permalink)
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Ach die tollen SMS´s. Natürlich bekomme ich die, habe Heute auch schon 2 bekommen. Eine Mitten in der Nacht um 2:23 Uhr. Als wenn die dann an dem Problem arbeiten. Lachhaft
cirkio ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.08.2007, 14:03   #9 (permalink)
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Die Anregung von Pitland, die Verbraucherzentrale zu kontaktieren möchte ich ersteinmal noch nicht aufnehmen. Ich gedenke aber weiterhin Druck auszuüben, indem ich diverse Zeitschriften mit der Problematik konfrontiere. Mal sehen wie da die Reaktion ist.

Desweiteren suche ich richterliche Urteile bzw. Erfahrungen von Personen, die über Rechtsanwalt Erfolge erzielt haben. Also Ohren und Augen auf und Überzeugungsarbeit leisten, das diejenigen hier einmal berichten.
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drkiller ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.08.2007, 14:28   #10 (permalink)
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Da fällt mir ein, ich hatte die letzten Tage auch mal etwas im Netz gesucht und dabei habe ich einen Fall entdeckt, der so ähnlich war wie deiner. Der hatte auch erst eine 6000er und wollte dann eine 16000er haben. Seitdem das dann umgestellt wurde, hatte er alle 5 Min. Verbindungsabbrüche und nicht den Speed. Er hatte das dann sofort seinem Rechtsanwalt gegeben um ein Sonderkündigungsrecht durchzusetzen und ich glaube auch keine Rechnung bezahlt. Das ganze hatte sich über Monate hingezogen und kurz bevor es vor Gericht ging, hat Versatel seine Kündigung akzeptiert. Mal schauen ob ich es nochmal finde, sage dir dann Bescheid.
cirkio ist offline   Mit Zitat antworten
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