ich habe seit ca. einem monat eine t-online flatrate mit t-dsl 16000. Mein Modem ist der Speedport W 700 V. Er steht im keller da dort die entsprechenden anschlüsse sind. Mein Arbeitsplatz ist zwei stockwerke höher, ich benutze also wlan. Da die verbindungsquali dort zu schlecht wäre benutze ich noch den Speedport W 100 XR als repeater.
Soweit meine ausgangslage. Seit einiger zeit habe ich aber das gefühl dass etwas mit meiner internetverbinung nicht stimmt. Ich habe zur überprüfung das tool T-dsl manager 6.9 installiert und messe so die geschwindigkeit auf meinem pc. Diese schwankt zwischen 40 und 600 kbit/s, im durchschnitt sind es aber nur 250 kbit/s. Die anzeige im modem zeigt die gewünschten 16000 kbit/s an. So ein großer geschwindigkeitsunterschied dürfte meiner meinung nach nicht sein.
Ich habe schon mich in diversen foren im internet informiert, finde aber keine lösung meines problems.
Wie komme ich zumindest annähernd an meine 16000 kbit/s?
Also, modem und repeater sind auf IEEE 802.11g eingestellt und auch der rest ist so eingestellt wie beschrieben. Habe auch den anderen Thread durchgelesen und habe den kanal bei beiden geräten von 11 auf 5 gestellt, was aber auch keine verbesserung gebracht hat.
Ich hoffe es gibt noch andere möglichkeiten woran es liegen könnte? Ansonsten, würde es was bringen den router und repeater auszutauschen, zum beispiel durch ne fritzbox? Oder den Tarif zu wechseln?
Bin mit meinem latein echt am ende.
Darauf komme ich, da bei dem entsprechenden Produkt dransteht:
Zitat:
Übertragungsraten von bis zu 14 Mbit/s
Ich geh mal davon aus dass die noch etwas gebremst werden wegen der Leitung und da ja in der auch noch ein Widerstand ist weil ja da noch Strom fließt.
Zitat:
Poste doch mal die Synchronisationswerte des Speedport. DSL Status...
Ich muss gestehen dass ich nicht weiß was Synchronisationswerte sind. Wo kann ich die abrufen? Und vom Repeater oder vom Router?
Bitte entschuldige. Ich habe einfach auf den entsprechenden Link geklickt und gedacht das sei alles zu dem Thema. Schande über mich. In diesem Fall ist ein DLAN Netz wohl doch eine ernste Alternative. Vielen Dank für den Tipp.
Der Router zeigt in der Statusanzeige folgendes an:
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Informationen zum Status des RoutersInternetzugangT-Online Aktiv: 91.xx.xxx.xxx
DSL TelefonnummernKeine Zugangsdaten
Wireless LAN (WLAN)Betriebszustand: Ein
DSL-AnschlussDSL Downstream: 15640 kBit/s
DSL Upstream: 1183 kBit/s
Firmware des RoutersFirmware Version: 1.22.000
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Am allerbesten und auch preislich weitaus erschwinglicher ware es natürlich, ein Netzwerkkabel durch die zwei Stockwerke zu ziehen (gegebenenfalls durch vorhandene Leerrohre), an die beiden Enden eine Cat-5-Dose dran; oben dann für das LAN einen Switch. Den Speedport mit einem Patchkabel mit der Kellerdose verbinden, die LAN-Clients oben mit Patchkabeln an den Switch und den Switch mit einem Patchkabel an die obere Dose anstöpseln.
Alternativ wenigstens den Speedport in das erste Geschoss verlegen, um die WLAN-Verbindung optimieren zu können; ist aber nur eine Notlösung.
Und von dem ganzen Kram mit der Stromleitung kann ich nur scharf abraten; das ist allermeistens noch viel schlimmer als eine Notlösung. Da sollen dann in den Zählerschrank noch Phasenkoppler rein, die HF auf der Stromleitung stört eventuell durch Oberwellen Telefone und Fernsehen bzw. Rundfunk und lauter solchen Krempel. Am besten Finger weg!
Die Lösung klingt nicht schlecht. Aber da es im Haus keine Leerrohre gibt und ich nicht wüsste wie ich ein Kabel durch die Wände und Decken bekommen soll und kein Kabel durchs ganze Haus schlängeln will, fällt diese Alternative schonmal weg.
Zitat:
Da sollen dann in den Zählerschrank noch Phasenkoppler rein, die HF auf der Stromleitung stört eventuell durch Oberwellen Telefone und Fernsehen bzw. Rundfunk und lauter solchen Krempel.
Ich habe wenn ich ehrlich bin nicht viel von dem Verstanden was du da geschrieben hast. Könntest du mir dass bitte etwas genauer erklären? Diese Alternative wäre echt toll für mich, aber wenn es da Risiken oder Probleme gibt wäre es schade um das Geld.
Das Kabel kann auch in einen eventuell vorhandenen stillgelegten Schornstein verlegt werden; eventuell auch außen an der Fassade hoch; oder eben durch die Decken bohren... in einer Ecke hinter den Möbeln oder so.
Zu den Phasenkopplern:
angeblich sollen diese DLAN-Dinger auch ohne diese Koppler funktionieren. Die Koppler sollen das HF-Signal von einer Phase des Stromnetzes zu einer weiteren Phase übertragen, weil man ja niemals sicher sein kann, dass die DLAN-Geräte beide an der gleichen Phase angeschlossen sind.
Und noch was: jeder Krämer lobt seine Ware; in diesem Falle devolo seine DLAN-Geräte. Mag ja sein, dass sie in relativ einfachen Konfigurationen auch gut funktionieren; aber bei Dir über zwei Etagen würde ich doch dringend von deren Einsatz abraten. Trotz der eingesetzten Verschlüsselungs-Software wäre ich mir niemals völlig sicher, das nicht doch etwa der Nachbar mithört...
Schau Dir bitte bei Tageslicht nochmals die Varianten an, wie Du ein Netzwerkkabel durch das Haus legen kannst. Meist ist es einfacher, als das auf den ersten Blick aussieht. Man kann durch Zwischendecken oder abgehängte Zimmerdecken "fädeln", manchmal sind Trockenbauwände vorhanden, durch die man auch "fädeln" kann; es gibt Varianten, wo Heizungsrohre in Kanälen im Haus installiert sind, deren Abdeckung man leicht entfernen und das Kabel dahinter verlegen kann. Überleg bitte nochmals in Ruhe und triff dann Deine Entscheidung.
Viele Grüße
rowell
"Fädeln" ist mit einem Gerät, der sogenannten "Kathi", sehr leicht möglich. Man bohrt an zwei geeigneten Stellen jeweils ein etwa 20 mm großes Loch und schiebt dann von dem einen Loch zum anderen einen flexiblen dünnen Glasfiberstrang durch. Am Ende wird dann einfach das Kabel befestigt und der Glasfiberstrang am anderen Ende herausgezogen. Das Kabel verschwindet im ersten Loch und kommt am zweiten Loch wieder zum Vorschein... :-)