Hallo,
ich habe seit Anfang Juli 2007 das Call&Surf Comfort Paket mit DSL 6000. Da ich umgezogen bin, mußte Telefon und DSL ganz neu geschaltet werden, was auch zu einigen Problemen geführt hat. Die Telekom konnte sich wohl nicht mehr so genau daran erinnern, daß auch die Wohnung, in dem ich jetzt wohne, mal Telefonanschluss hatte. Naja, bei der ganzen Konkurrenz kann man das ja auch mal vergessen...
Beim DSL gab es schon beim Schalten Probleme mit der Dämpfung. Dies hat dazu geführt, daß man sich die Leitung erst genauer ansehen mußte, bevor DSL geschaltet werden konnte. Soweit so gut, ich habe dann eine Woche später meine FritzBox 7170 in Betrieb nehmen können.
Nach ca. 3 Wochen blinkte die Box nur noch und zeigte mir Werte an, die eine Synchronisierung der Box unmöglich machten. Es wurden Werte wie z.B. 5888 kbit/s oder 6080 kbit/s angezeigt (wenn sich die Box denn mal synchronsieren konnte). Ich habe das der Störstelle gemeldet (Freitagsabends um 23h) und - oh wunder - Sonntags (!) um 17h lief DSL wieder. 2 oder 3 Tage später rief ein T-com-Techniker an und wollte wissen, was los sei, weil die Leitungswerte gut wären. Ich habs ihm erklärt und er meinte, ich solle mich wieder melden, wenn das nochmal vorkäme.
Dienstag nachmittag diese Woche war es dann soweit, DSL war wieder weg. Die Störstelle konnte wegen Störung in ihrer Anlage nix messen und hat es an die Technik vor Ort weitergegeben. Mittwochs rief dann auch ein Techniker an und meinte, er bekäme die Leitung mit 6000 nicht synchron, bei 3000 wäre es kein Problem. Es müßte an der FritzBox liegen. Ich hab mit ihm dann vereinbart, daß ich den Speedport W700V anschließe und er mich am nächsten morgen anruft (er hat mich erst mal auf 3000 gelassen). Gestern rief er dann an und meinte, daß auch mit dem Speedport keine Verbesserung eintreten würde, sobald er auch 6000 umschaltet, gingen die Leitungswerte in den Keller. Es müßte ein Techniker vorbeikommen.
Heute hat sich dann ein Techniker des Problems angenommen und folgendes kam dabei heraus:
meine Leitung war von mehreren anderen DSL-Leitungen "umzingelt", die teilweise auch höhere Taktungen hatten. Das wäre schon mal ein Grund für die schwankenden Werte. Er hat meine Leitung jetzt umgeschaltet (ich glaube, auf eine andere Vermittlungsstelle) und die Leitung hat lt. seiner Aussage jetzt gute Werte. Wenn es wieder Probleme gibt, muß die Leitung zwischen Vermittlungsstelle und Splitter gecheckt werden.
Die FritzBox ist wieder angeschlossen und zeigt auch höhere Werte an:
Leitungskapazität kBit/s 6700 1336
ATM-Datenrate kBit/s 6656 640
Nutz-Datenrate kBit/s 6029 580
Latenzpfad interleaved interleaved
Latenz ms 16 16
Frame Coding Rate kBit/s 32 32
FEC Coding Rate kBit/s 512 64
Trellis Coding Rate kBit/s 392 72
Aushandlung adaptive fixed
Signal/Rauschtoleranz dB 10 18
Leitungsdämpfung dB 28 13
Status 4ebc 6
Der Speedtest zeigt an, daß meine Werte DSL 5000 entsprächen. Muß ich das so deuten, daß ich de facto kein DSL 6000 habe? Kann ich daran noch etwas verbessern oder zeigt die Aussage der Telekom, daß es an der Leitung liegt?
Thanx!
sancon